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Spuren im Netz: So lässt sich der digitale Nachlass regeln

Spuren im Netz: So lässt sich der digitale Nachlass regeln

FPSB Deutschland zur World Investor Week 2021

Nachfolgeplanung ist Finanzplanung - zu Ende gedacht (Foto: iStock)

Nachfolgeplanung ist Finanzplanung - zu Ende gedacht (Foto: iStock)

Frankfurt am Main (pts/08.10.2021/10:00) Wer stirbt, hinterlässt auch ein digitales Erbe - doch nur die Wenigsten kümmern sich um ihren digitalen Nachlass. FPSB Deutschland gibt anlässlich der World Investor Week 2021 konkrete Handlungsempfehlungen

Im Testament ist in der Regel bzw. sollte klar bestimmt sein, wer Haus und Grund, das Vermögen und wertvolle Gegenstände nach dem Tode bekommen soll. Doch was mit den persönlichen digitalen Daten nach dem Ableben passiert, ist in den seltensten Fällen geklärt. Ein Fehler, denn eine solche "digitale Erbmasse" häufen mittlerweile nahezu alle Menschen in ihrem Leben an. "Ob Daten aus sozialen Netzwerken, E-Mails oder Benutzerkonten für Online-Banking oder andere Plattformen im Web - durch die Digitalisierung umfassen Nachlässe und Erbschaften immer häufiger auch digitale Bestandteile", erläutert Maximilian Kleyboldt, CFP®, Vorstandsmitglied des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).

Und das dürften inzwischen bei den meisten sehr viele Daten sein. Denn immer mehr digitale Spuren werden bewusst oder auch unbewusst hinterlassen. Diese elektronischen Daten, die nach dem Tod des Benutzers weiter existieren, werden als "digitales Erbe" oder "digitaler Nachlass" bezeichnet. Die Rechte gehen an die Erben über. Für den Erblasser ist es somit sehr bedeutsam, wer nach seinem Ableben welche Daten erhält, in denen eventuell wertvolle Informationen über Vermögenswerte bis hin zu privatesten Geheimnissen gespeichert sind. Wichtig ist vor allem, dass auch die Erben Zugang im Todesfall erhalten und die Kenntnis über den Zugang haben. Der "Facebook-Fall" löste einen rechtswissenschaftlichen Diskurs hinsichtlich des digitalen Nachlasses aus, nachdem Facebook den Eltern den Zugang zum Account der verstorbenen Tochter verweigert hatte.

Unwissenheit über digitale Spuren

Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge, haben sich dennoch nur acht Prozent der volljährigen Deutschen bisher intensiv mit der Regelung des digitalen Nachlasses beschäftigt. Ein Hindernisgrund ist dabei Unwissenheit: Viele Menschen wissen gar nicht, dass auch E-Mail-Accounts oder Konten in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram zum "Digitalen Erbe" gehören.

"Der digitale Nachlass findet derzeit im Rahmen der Nachfolgeberatung wenig bis keine Berücksichtigung. Wer sein digitales Erbe schon zu Lebzeiten ordentlich regelt, macht seinen Hinterbliebenen vieles leichter", rät Nachfolgeplaner Kleyboldt, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch Stellvertretender Direktor im Wealth Planning bei der Bethmann Bank AG in Frankfurt am Main, ist. Diese müssen sonst etwa Daten und bestehende Accounts löschen sowie vereinbarte Abos und Kaufverträge kündigen, schließlich enden diese Verträge nicht automatisch.

"Je sensibler und sorgfältiger bereits zu Lebzeiten mit den Spuren im Netz umgegangen wird, desto einfacher ist es für die Erben, den digitalen Nachlass zu verwalten", sagt Maximilian Kleyboldt. Sinnvoll ist beispielsweise, zunächst eine Übersicht aller Accounts mit Benutzernamen und Kennwörtern zu erstellen. In einer Vollmacht kann der Erblasser zudem frühzeitig festlegen, was nach dem Tod mit seinen Accounts, Passwörtern und anderen digitalen Spuren, wie Daten in Cloud-Diensten, passieren soll und wer die Zugriffsrechte erhält.

Erben erhalten Daten-Zugriff

Und noch etwas sollten Erblasser beachten: Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs geht das digitale Erbe komplett auf die erbberechtigten Hinterbliebenen über, so dass sie auf die Daten zugreifen dürfen - selbst wenn es sich um private Chats handelt. Laut BGH steht in diesem Fall das Erbrecht über dem postmortalen Persönlichkeitsrecht, dem Fernmeldegeheimnis sowie dem Datenschutz. Wer jedoch verhindern will, dass einer der Erben auf ein Nutzerkonto zugreifen kann, sollte einen Testamentsvollstrecker einsetzen, der den Zugriff der Erben verhindert und die Datenbestände löscht beziehungsweise Nutzerkonten kündigt.

"Jeder Erblasser sollte sich frühzeitig um die Regelung des eigenen Nachlasses kümmern, egal, ob dieser aus klassischen Sachwerten wie einer Immobilie oder Aktien oder digitalen Werten besteht", fasst FPSB-Vorstand Kleyboldt zusammen. Ohne Hinweise auf Benutzernamen, Passwörter oder PINs können im schlimmsten Fall sogar Vermögenswerte unerkannt bleiben. Das gilt insbesondere für Konten bei reinen Online-Banken, restlichem Paypal-Guthaben oder auch Vermögenswerten in Kryptowährungen. Die Herausforderung für die Nachfolgeberatung bezüglich des digitalen Nachlasses ist das Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Diskretion.

Welche Schritte sollte man in Bezug auf den digitalen Nachlass somit einleiten?

* Die wichtigste Maßnahme: Kümmern Sie sich um das Thema "digitaler Nachlass".

* Anfertigung einer dokumentierten Übersicht der Aktivitäten im Internet

* Zugangssicherung für bestimmte bzw. definierte Personen gewährleisten

* Benutzerkennung und Passwort sowie entsprechende Aktualisierungen sollten der vorgesehenen Person in geeigneter Weise bekannt sein, um sie in die Lage zu versetzen, im entscheidenden Zeitpunkt auf den jeweiligen Account zugreifen zu können.

* Integrieren Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche bezüglich Ihres digitalen Vermögens in Ihren Vollmachten.

* Machen Sie sich auch vertraut mit den Nutzungsbedingungen der von Ihnen in Anspruch genommenen digitalen Dienstleistungen und den jeweiligen anbieterspezifischen Regelungen, insbesondere für die Stellvertretung und die Fälle des Versterbens.

* Suchen Sie das Gespräch mit der von Ihnen ausgewählten Person und unterrichten Sie diese in geeigneter Form über Ihre Wünsche für den Fall der Fälle.

* Dem Erblasser ist zu raten, bei Online-Aktivitäten und bei der Speicherung von Daten grundsätzlich zwischen geschäftlichen und privaten Daten sowie ggf. Vermögenswerten und Nicht-Vermögenswerten zu trennen.

* Anlage einer digitalen Vorsorgemappe: Verschlüsselung des Dokuments mit einem sog. Master-Passwort. Dieses braucht nicht regelmäßig
geändert werden und kann den Erben bspw. im Rahmen der letztwilligen Verfügung mitgeteilt werden.

* Checken Sie aktuelle Vollmachten oder das bestehende Testament in Bezug auf den digitalen Nachlass.

Abschließend gilt es natürlich darauf hinzuweisen, dass dies nur einen Ausschnitt der möglichen Aktivitäten umfasst, und insbesondere die rechtlichen Fragestellungen dieser Aspekte zusätzlich mit dem persönlichen Rechtsberater erörtert werden sollten.

Aktionswoche vermittelt Finanzwissen

Einen Beitrag zu mehr Informationen zu solchen und ähnlichen Themen leistet der internationale Dachverband der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals, der FPSB Ltd, zu dem auch der FPSB Deutschland gehört, im Rahmen der fünften World Investor Week, die vom 4. bis 10. Oktober 2021 stattfindet. Bei dieser Aktionswoche werden Verbraucher der Nutzen einer langfristigen Finanzplanung nahegebracht und Finanzwissen vermittelt. "Das Engagement für mehr Finanzwissen und eine qualitativ bessere Finanzberatung im Kundeninteresse zählt zu den Hauptzielen des FPSB Deutschland", betont Prof. Dr. Rolf Tilmes, CFP®, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland.

Weitere Themen des FPSB Deutschland zur World Investor Week 2021 waren:

* 4.10.21: "Checkliste Ruhestandsplanung: Frühzeitig finanziell auf den Lebensabend vorbereiten"

* 5.10.21: "Beratungsqualität - individuell statt von der Stange: Mit dieser Checkliste finden Anleger professionelle Finanzberater"

* 6.10.21 am World Financial Planning Day: "Aufräumen mit Rollenklischees: Frauen und Finanzen - das passt zusammen"

* 7.10.21: "Die Tücken der nachhaltigen Geldanlage - und wie Sie sie vermeiden"

Save the date

Am 18.11.2021 lädt der FPSB Deutschland zu einem virtuellen Presse-Workshop ein. Unter der Moderation von Anne Connelly, Gründerin des Karrierenetzwerkes "Fondsfrauen" sowie dem Finanzportal "herMoney", informieren Expertinnen und erfahrene Finanzplanerinnen über finanzielle Trends und Vorsorgemöglichkeiten für Frauen und zeigen verschiedene Wege in die finanzielle Unabhängigkeit auf.

Über den FPSB Deutschland e.V.
Das Financial Planning Standards Board Ltd. - FPSB ist ein globales Netzwerk mit derzeit 27 Mitgliedsländern und über 192.000 Zertifikatsträgern. Dessen Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard für Financial Planning zu verbreiten und das öffentliche Vertrauen in Financial Planner zu fördern. Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt/ Main gehört seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an.

Zentrale Aufgabe des FPSB Deutschland ist die Zertifizierung von Finanz- und Nachfolgeplanern nach international einheitlich definierten Regeln. Wichtige Gütesiegel sind der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional, der CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER®-Professional, der EFPA European Financial Advisor® EFA und der CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR. Der FPSB Deutschland hat ferner den Anspruch, Standards zur Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung zu setzen. Dafür arbeitet der FPSB Deutschland eng mit Regulierungs- und Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Forschung, Verbraucherschützern sowie Presse und interessierter Öffentlichkeit zusammen.

Ein weiteres Anliegen des FPSB Deutschland ist die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung. Zu diesem Zweck hat der Verband den Verbraucher-Blog https://www.frueher-planen.de lanciert. Er informiert neutral, anbieterunabhängig und werbefrei über alle relevanten finanziellen Themen und beinhaltet drei Online-Rechner zur Berechnung der Altersrente und der Basisrente sowie zur Optimierung der Fondsanlage. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.fpsb.de

Folgen Sie uns auch auf LinkedIn unter: https://de.linkedin.com/company/fpsbdeutschland

Video: https://www.youtube.com/watch?v=2s709hkRwrY

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Was macht das Fürstentum Liechtenstein zu einem guten Fondsstandort?


Was macht das Fürstentum Liechtenstein zu einem guten Fondsstandort?

Welche Vorteile bietet Liechtenstein für Initiatoren und Investoren?

Uns begegnet manchmal immer noch das Vorurteil, dass Liechtenstein für ausländische institutionelle Investoren problematisch sein könnte. Wir möchten daher mit den nachfolgenden Informationen, die unter anderem vom Liechtensteinischen Anlagefondsverband bereitgestellt werden, versuchen einen Einblick in den Fondsstandort Liechtenstein und seine Vor- und Nachteile zu geben.

Liechtenstein als Fondsstandort

[ Fotos, PDF ]

Vaduz (pts/06.09.2021/08:15) Uns begegnet manchmal immer noch das Vorurteil, dass Liechtenstein für ausländische institutionelle Investoren problematisch sein könnte. Wir möchten daher mit den nachfolgenden Informationen, die unter anderem vom Liechtensteinischen Anlagefondsverband bereitgestellt werden, versuchen einen Einblick in den Fondsstandort Liechtenstein und seine Vor- und Nachteile zu geben.

Für Initiatoren spielt die Standortwahl für ihr Investmentprodukt eine große Rolle. Hierbei wird natürlich nach rechtlichen, steuerlichen und tatsächlichen Voraussetzungen des Standorts entschieden, aber insbesondere auch nach der Zielgruppe der Investoren für das Produkt. Gerade institutionelle Investoren haben heutzutage detaillierte Vorgaben und einen strengen Wertekodex. Länder, die mit Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug in Zusammenhang gebracht werden, sind für institutionelle Anleger zu Recht ein absolutes No-Go.

Liechtenstein ist bereits seit dem Jahr 1995 Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und hat mit den Gesetzen über bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (UCITSG) und über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMG) die europäischen Richtlinien für OGAW und AIFM umgesetzt. Liechtensteinische Fonds und deren Anbieter haben somit identische Rechte und Pflichten wie diejenigen in den EU-Mitgliedsstaaten, darunter die ebenbürtige Teilnahme am europäischen Binnenmarkt über das Passporting. Anleger wiederum genießen den gleichen rechtlichen Schutz wie bei Produkten aus der EU. Die OECD hat Liechtenstein zudem im Rahmen der Länderprüfungen seit 2015 gute Noten ausgestellt. Liechtenstein verfügt nunmehr über dieselbe Einstufung wie z.B. Deutschland und Großbritannien und tritt wirksam gegen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung ein.

Auch dem AIA-Standard (Austausch bestimmter Informationen über Finanzkonten in Steuersachen) der OECD hat sich Liechtenstein bereits im Jahr 2014 verpflichtet. Einschließlich der EU-Staaten umfasst der AIA in Liechtenstein nunmehr weit über 100 Länder. Auch hiermit sorgt für Liechtenstein für mehr Steuertransparenz für ausländische Investoren. Den Investoren entstehen jedoch keine steuerlichen Nachteile beim Erwerb liechtensteinischer Fonds. Im Gegenteil: Liechtensteinische Fonds unterliegen in Liechtenstein der unbeschränkten Steuerpflicht und haben deshalb im Grunde dieselben Deklarations- und Mitwirkungspflichten wie übrige steuerpflichtige Unternehmen. Die Erträge aus dem verwalteten Vermögen liechtensteinischer Fonds werden jedoch steuerlich freigestellt. Liechtensteinische Fonds unterliegen im Resultat keiner effektiven Besteuerung. Liechtenstein kennt zudem keine Quellensteuer auf Ausschüttungen von Fonds sowie keine "Taxe d'abonnement" (subscription tax). Für den Investor fallen somit lediglich die Steuern seines Heimatstaates an.

Neben den rechtlichen und steuerlichen Begebenheiten, wie erläutert, hat das Fürstentum Liechtenstein noch einen weiteren praktischen Vorteil; die Fristen bzw. Reaktionszeiten der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA). Die Gesetzgebung sieht eine sehr kurze Zulassungsfrist für UCITS-Fonds (10 Tage) und eine angemessen kurze für AIFs (20 Tage) vor. Die durchschnittliche effektive Reaktionszeit der FMA beträgt jedoch lediglich 4-5 Arbeitstage.

Der Fondsstandort Liechtenstein ist also rechtlich, steuerlich und tatsächlich interessant für Initiatoren und Investoren von Investmentprodukten.

Die XOLARIS Capital AG, unser AIFM in Liechtenstein, ist übrigens Mitglied im Liechtensteinischen Anlagefondsverband.

Zur XOLARIS Gruppe
Die 2010 gegründete XOLARIS Gruppe steht mit ihren AIFM für eine unabhängige White Label - Investmentgesellschaft mit dem Fokus auf Alternative Investmentvermögen (AIF) in den Assetklassen Private Equity, Real Estate, Renewable Energy und Shipping. Mit Hauptsitz in Liechtenstein und Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und Asien kann die die gesamte Wertschöpfungskette von Alternative Investments abgebildet werden, getreu ihrem Motto: "Investment Quality - Made with Passion."

Weitere Einheiten der Gruppe bieten Dienstleistungen von der Beratung zur Auflage, Strukturierung und dem Vertrieb über die Fondsbuchhaltung bis zur Administration Alternativer Investmentvermögen und weiterer Sachwertinvestments.

Als von Produktanbietern rechtlich unabhängiger Dienstleister für die Konzeption, die Verwaltung und das Management Alternativer Kapitalanlagen, versteht sich die XOLARIS Gruppe in ihrer Gesamtheit als "Enabler" für Initiatoren und Investoren.

https://www.xol-group.com

21.09.2021| München OnlyOneFuture Symposium
https://www.linkedin.com/events/6822910450506756097

29.09.2021|Frankfurt 4. Sustainable Investor Summit!
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11.10.2021|München Treffen Sie XOLARIS auf der EXPO REAL.
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11.10.2021|München Bavarian Breakfast, Sunrise Capital
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12.10.2021|München Bavarian Breakfast, Sunrise Capital
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14.10.2021|Hilton Wien 4. Sustainable Investor Summit
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XOLARIS AG
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Pressekontakt:
Zoe Peffer
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Video: https://youtu.be/9TSSsaZNJGA

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EU will anonyme Krypto-Deals verbieten


EU will anonyme Krypto-Deals verbieten

Neues Regelpaket der EU-Kommission sieht die Erfassung vieler personenbezogener Daten vor

EU-Kommission: Krypto-Markt im Visier (Foto: dimitrisvetsikas1969, pixabay.com)

EU-Kommission: Krypto-Markt im Visier (Foto: dimitrisvetsikas1969, pixabay.com)

Brüssel (pte/26.08.2021/13:55) Mit einem neuen Regelpaket will die EU-Kommission http://ec.europa.eu künftig personenrelevante Informationen bei Transaktionen mit digitalen Kryptowährungen erfassen. Auf diese Weise sollen Ermittlungsbehörden schneller gegen kriminelle Aktivitäten vorgehen können. Ziel der Gesetzesinitiative ist es, bei An- und Verkäufen die personenbezogenen Daten aller Beteiligten zu erfassen, wie "euronews" schreibt.

Geldwäsche besser bekämpfen

Langfristiges Ziel der EU-Kommission ist eine aus dem Gesetz heraus entstehende neue Behörde, die Geldwäsche noch effizienter bekämpft und darüber hinaus Handelsaktivitäten in Bezug auf Kryptowährungen überwacht. Dem Bericht nach sollen bestehende Vorschriften zur Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung dann für das gesamte Marktgeschehen mit Kryptowährungen Anwendung finden.

Konkret würde eine Umsetzung der Pläne für Krypto-Handelsplattformbetreiber und deren Aktivitäten innerhalb der EU bedeuten, künftig Namen, Anschriften, Geburtsdaten sowie Kontonummern zu speichern. Auch sollen die Namen der Personen ersichtlich sein, die das Ziel der Transaktionen sind. Das neue Regelwerk soll jedoch nicht regulatorisch belasten, sondern kriminelle Machenschaften zielgerichtet verhindern, wie es weiter heißt.

Anm. der Red.: Prinzipiell wird bei Cyptotauschbörsen im europäischen Raum ja nun schon seit 1-2 Jahren eine Registrierung der Personendaten verlangt.
Ist also daher gesehen nicht so neu. Im Grunde finden wir das auch richtig da Kriminalität ja mit modernen Zahlungsformen nicht unterstützt werden soll.
Andererseits ist die zunehmende Datensammelwut und Überwachung der Bevölkerung inkl. aktueller Überwachungsgesetze auch nicht gerade gut zu heißen.

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Deutsche beurteilen Aktienrendite falsch


Deutsche beurteilen Aktienrendite falsch

Trotz Besitz von Anteilsscheinen, Fonds und ETFs werden Anlageziele unrealistisch eingeschätzt

Kurstafel: Viele Anleger haben hohe Erwartungen (Foto: pixabay.com, AhmadArdity)

Kurstafel: Viele Anleger haben hohe Erwartungen (Foto: pixabay.com, AhmadArdity)

Heidelberg (pte/20.09.2021/11:00) Zwar hat fast jeder zweite Deutsche inzwischen Geld in Aktien, Fonds oder ETFs angelegt, doch nicht einmal ein Drittel schätzt die Rendite-Aussichten eines DAX-Investments realistisch ein. Welche Unternehmen heute in den DAX aufsteigen, weiß fast niemand. Auf über zehn Prozent Bekanntheit kommen nur Zalando, Airbus und HelloFresh, wie eine Umfrage des Vergleichsportals Verivox http://verivox.de unter 1.003 Personen anlässlich der heute, Montag, initiierten DAX-Aufstockung zeigt.

"Kurseinbrüche aussitzen"

"Schon nach dem Börsen-Crash zu Beginn der Corona-Krise hatten viele Anleger die günstigen Börsenkurse für den Einstieg in Aktien und Fonds genutzt. Befeuert von steigenden Kursen hat dieser Trend in den letzten Monaten weiter Fahrt aufgenommen", so Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. In den vergangenen Wochen und Monaten erklommen zahlreiche wichtige Aktienindizes weltweit neue Höchststände. Auch der deutsche Leitindex DAX kletterte an einzelnen Tagen schon über die Marke von 16.000 Punkten und lag damit in der Spitze rund 15 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

Viele sehen Potenzial, liegen aber bei der Profitabilität daneben. "Viele schätzen das Verhältnis von Chancen und Risiken nicht realistisch ein", sagt Maier. Mehr als ein Drittel der Befragten glaube nicht, dass Fonds und Aktien für die langfristige Geldanlage taugen (20 Prozent) oder hat daran zumindest Zweifel (17 Prozent). Dabei reduziere gerade ein langfristiger Anlagehorizont die Risiken erheblich. "In der Vergangenheit haben sich die Aktienmärkte auch nach schweren Rücksetzern wie zu Beginn der Pandemie stets wieder erholt. Mit einem langen Atem können Anleger vorübergehende Kurseinbrüche einfach aussitzen."

Gewinnaussichten unbekannt

Wer in DAX-Standardwerte investiert und Anteile 15 Jahre hält, war laut Deutschem Aktieninstitut bisher immer im Plus und durfte sich im Schnitt über 6,7 Prozent Rendite im Jahr freuen. Zwei von drei Befragten sind diese Gewinnaussichten aber unbekannt. Nur 30 Prozent beziffern die historische Durchschnittsrendite eines langfristigen DAX-Investments korrekt zwischen fünf und zehn Prozent. Ein Viertel hat gar keine Vorstellung von erzielbaren Renditen einer langfristigen DAX-Anlage und 40 Prozent unterschätzen das Potenzial. Fünf Prozent schätzten die Durchschnittsrendite auf über zehn Prozent und damit deutlich zu hoch ein.

Unkenntnis herrscht auch in Bezug auf die neuen DAX-Mitglieder. 75 Prozent konnten keines der zehn Neumitglieder nennen. 15 Prozent kannten ein oder zwei DAX-Aufsteiger, sieben Prozent konnten drei oder vier der Neulinge korrekt benennen und vier Prozent kannten die Hälfte oder mehr. Alle zehn DAX-Aufsteiger konnten nur sieben Umfrageteilnehmer aufzählen. Nur drei der neuen DAX-Mitglieder waren mehr als jedem zehnten Befragten bekannt. Wie sich die DAX-Aufstockung langfristig auf die Kurse auswirken wird, bleibt allerdings abzuwarten.

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Corona: Fossile Brennstoffe vor dem Kollaps


Corona: Fossile Brennstoffe vor dem Kollaps

Thinktank Carbon Tracker: Nachfrage bricht ein und Industrie droht Verlust von 25 Bio. Dollar

Kohleabbau: fossiler Brennstoff kollabiert (Foto: pixabay.com, stafichukanatoly)

Kohleabbau: fossiler Brennstoff kollabiert (Foto: pixabay.com, stafichukanatoly)

London/Paris (pte/04.06.2020/11:30) Der globalen fossilen Brennstoffindustrie drohen durch die Coronavirus-Krise Verluste von bis zu 25 Bio. Dollar (rund 22 Bio. Euro). Das bedeutet für die Energieressourcen Öl, Gas und Kohle Werteinbrüche von etwa zwei Dritteln. Diese Entwicklung würde gewaltige Schockwellen durch die Weltwirtschaft senden, wie ein Bericht des britischen Thinktanks Carbon Tracker http://carbontracker.org zeigt.

"Nicht Unerhaltbares erhalten"

"Jetzt ist es an der Zeit, fossile Brennstoffe auf geordnete Weise herunterzuschrauben. Wir müssen den Effekt auf die globale Wirtschaft kontrollieren und dürfen nicht mehr versuchen, das Unerhaltbare zu erhalten", schreibt Kingsmill Bond, Autor des Berichts. Unternehmen aus der Branche und ihre Investoren hätten zu lange diese Gefahr ignoriert und könnten nun massive Verluste erleiden.

Carbon Tracker hat Daten der Internationalen Energieagentur http://iea.org analysiert. Laut dem Bericht hat die Coronavirus-Krise den Höhepunkt der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen früher als zuvor erwartet herbeigerufen. Künftig steht jedes Jahr ein zweiprozentiger Rückgang bei der Nachfrage bevor. Die jährlichen globalen Profite von Öl, Gas und Kohle würden von bislang geschätzten 39 Bio. Dollar auf nur 14 Bio. Dollar schrumpfen. Der Marktwert von Unternehmen aus der Branche sei dadurch massiv gefährdet.

Nachfrage jetzt schon im Keller

Der Rückgang der Energienachfrage durch das Coronavirus soll so massiv sein wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Bereits im momentanen Lockdown hat sich die Nachfrage um zehn Prozent gesenkt. Die Krise soll für mehrere Jahrzehnte den weltweiten Verbrauch von Öl, Kohle und Gas eindämmen. Dagegen könnten erneuerbare Energien jetzt in eine neue Wachstumsphase eintreten.

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