Kunst, Kultur und Soziales

Warum die meisten Bücher nie fertig werden – und wie man das verhindert


Warum die meisten Bücher nie fertig werden – und wie man das verhindert

Buchcoach durchbricht Teufelskreis aus Euphorie, Blockade und Aufgeben – mit Schreib-Begleitung

Die ernüchternde Statistik: Über 80 Prozent aller begonnenen Buchprojekte von Amateur-Autoren werden nie vollendet. Tausende Menschen in Österreich und Deutschland schreiben an Biografien, Sachbüchern, Familiengeschichten – und geben irgendwann auf. "Das hat selten mit fehlendem Talent zu tun", erklärt Alois Gmeiner, der als Autor und einer der erfahrensten Ghostwriter seit 30 Jahren Menschen auf dem Weg zum eigenen Buch begleitet. "Die meisten scheitern an drei Punkten: fehlender Struktur, mangelnder Kontinuität und dem Irrglauben, alles allein schaffen zu müssen."

Warum Bücher nie fertig werden

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Wien (pts/28.01.2026/09:20)

Die ernüchternde Statistik: Über 80 Prozent aller begonnenen Buchprojekte von Amateur-Autoren werden nie vollendet. Tausende Menschen in Österreich und Deutschland schreiben an Biografien, Sachbüchern, Familiengeschichten – und geben irgendwann auf. "Das hat selten mit fehlendem Talent zu tun", erklärt Alois Gmeiner, der als Autor und einer der erfahrensten Ghostwriter seit 30 Jahren Menschen auf dem Weg zum eigenen Buch begleitet. "Die meisten scheitern an drei Punkten: fehlender Struktur, mangelnder Kontinuität und dem Irrglauben, alles allein schaffen zu müssen." www.ghostwriter-buchautor.com (https://www.ghostwriter-buchautor.com)

Das typische Szenario

Monat 1: Euphorie. Die Idee ist da, die ersten Seiten fließen, alles fühlt sich großartig an.

Monat 2: Erste Zweifel. Wie strukturiere ich das? Klingt das überhaupt gut? Wo soll das hinführen?

Monat 3: Die Schreibblockade. Das Projekt liegt brach. "Nächste Woche mache ich weiter" wird zum Mantra.

Monat 6: Das Manuskript landet in der Schublade. "Vielleicht irgendwann mal..."

"Ich sehe das seit Jahrzehnten", sagt Gmeiner. "Menschen mit wunderbaren Geschichten, mit wertvollem Wissen, mit wichtigen Botschaften – die nie jemand lesen wird, weil das Buch einfach nie fertig wird. Ein Dilemma, das nach einer Lösung verlangt. Schreibbegleitung und Autoren-Coaching!"

Die Lösung auf dem Weg zum Buch: Externe Hilfe annehmen

"Man kann nicht gegen sich selbst gewinnen", bringt es Gmeiner auf den Punkt. "Wenn Sie sich vornehmen, jeden Tag zu schreiben – und es passiert nichts, wenn Sie es nicht tun – dann werden Sie aufhören. Garantiert. Oder, wenn Sie nicht wissen, wie man ein fertiges Manuskript einem Verlag anbietet, dann wird es nie veröffentlicht. Und wenn Sie etwas zu sagen haben, aber die Worte fehlen, dann muss man eben jemanden suchen, der diese Aufgabe übernimmt."

Seine Methode basiert auf externer Verbindlichkeit und professioneller Begleitung:

Feste Termine: Wöchentliche Gespräche, zu denen Text vorliegen muss.

Klare Meilensteine: Nicht "irgendwann fertig", sondern "Kapitel 3 bis Freitag".

Sofortiges Feedback: Kein wochenlanges Grübeln, ob etwas gut ist – sondern professionelle Einschätzung innerhalb von Tagen.

"Plötzlich gibt es einen Grund, weiterzumachen", erklärt Gmeiner. "Nicht Druck, sondern Struktur. Nicht Zwang, sondern Rhythmus."

Der Unterschied zwischen Schreiben und Fertigwerden

"Viele können schreiben", sagt Gmeiner. "Aber nur wenige können ein Buch oder auch eine wissenschaftliche Arbeit auch finalisieren. Das sind zwei völlig verschiedene Fähigkeiten. Und wer nicht schreiben kann, oder keine Zeit hat, sollte einen Ghostwriter engagieren. Das ist keine Schande, sondern zeugt von Effizienz. Genau hier setze ich an. Ich überblicke das Projekt und analysiere, wo Hilfe und Input benötigt wird. Ich bin der Coach, der sagt: Das muss noch überarbeitet werden' – aber auch der, der irgendwann sagt: 'Jetzt ist es gut. Jetzt ist Schluss mit Herumfeilen. Jetzt geht es in Druck.'"

Drei Eskalationsstufen der Unterstützung

Autoren-Coach Gmeiner arbeitet nicht nach Schema F, sondern passt seine Begleitung an die individuelle Situation an:

Stufe 1: Punktuelle Hilfe (Stundenbetreuung)

"Manche Autoren brauchen nur einen Impuls", erklärt Gmeiner. "Sie stecken an einer Stelle fest, wissen nicht, wie sie ein Kapitel strukturieren sollen, sind unsicher bei der Dramaturgie." In diesen Fällen reicht oft eine stundenweise Betreuung. "Wir analysieren das Problem, entwickeln eine Lösung, und der Autor kann weitermachen."

Typischer Fall: Ein pensionierter Ingenieur hat ein 120-seitiges Fachbuch geschrieben, verliert sich aber in Details. Gmeiner hilft mit wenigen Beratungsstunden, die Kernbotschaft herauszuarbeiten und Überflüssiges zu streichen. Vier Wochen später ist das Buch fertig.

Stufe 2: Kontinuierliche Begleitung (Monatsbetreuung)

"Hier arbeiten wir intensiv über einen definierten Zeitraum zusammen", erklärt Gmeiner. "Wöchentliche Gespräche, kontinuierliches Feedback, verbindliche Zwischenziele." Diese Form eignet sich für Autoren, die grundsätzlich selbst schreiben wollen, aber Struktur und Motivation von außen brauchen.

Typischer Fall: Eine 83-jährige Ärztin möchte ihre Seminare in Buchform herausbringen. Gmeiner übernimmt als Ghostwriter die Struktur und durch intensive Begleitung und gemeinsame Arbeit sind bisher 10 (!) Sachbücher entstanden. "Ohne die Unterstützung und die wöchentlichen Termine hätte ich das niemals geschafft", sagt sie.

Stufe 3: Komplettlösung (Ghostwriting + Verlag)

"Manche Menschen haben die Geschichte, aber nicht die Zeit oder die Fähigkeit, sie selbst aufzuschreiben", sagt Gmeiner. "Dann übernehme ich." In ausführlichen Gesprächen erzählt der Klient, Gmeiner strukturiert, schreibt, lässt durchsehen, überarbeitet. "Der Klient erkennt sich im Text wieder – nur professionell formuliert."

Typischer Fall: Ein Unternehmensberater möchte ein Fachbuch über seine Methodik veröffentlichen. Hat aber weder Zeit noch Lust, 200 Seiten selbst zu schreiben. Gmeiner führt mehrere Interviews nach dem "Brain-to-Paper-System" und schreibt als Ghostwriter das Buch. Der Kunde korrigiert nur noch die Fakten und Details. Nach drei Monaten: Veröffentlichung im Partnerverlag von Gmeiner. Bisher über 2000 (!) Stück verkauft, weil der Klient die Bücher aktiv auch in seinen Seminaren verkauft.

"Jedes Jahr werden unfertige Manuskripte in der Schublade einfach vergessen – für immer", sagt Gmeiner nachdenklich. "Diese Geschichten und das Wissen, sind für immer verloren. Das muss nicht sein."

Sein Appell ist klar: "Wenn Sie die Idee haben, ein Buch zu schreiben – dann tun Sie es. Aber tun Sie es nicht allein. Holen Sie sich jemanden, der den Weg kennt. Der Sie durch die Krisen trägt. Der Sie bis zum Ende begleitet. Dann halten Sie in wenigen Monaten ihr Buch in den Händen. Mit ihrem Namen auf dem Cover. Das ist ein Gefühl, das alle Mühe wert ist."

Kontakt und Information:
Alois Gmeiner
Autor, Ghostwriter & Buchcoach
30 Jahre Erfahrung | Über 60 begleitete Buchprojekte
Tel.: 0043 (0)699 133 20 234
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Web: https://www.ghostwriter-buchautor.com

 

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Ansprechpartner: Alois Gmeiner
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Gefälschte Clips für viele Menschen glaubwürdig, selbst wenn ihnen dies bewußt ist


Gefälschte Clips für viele Menschen glaubwürdig, selbst wenn ihnen dies bewußt ist

Laut Untersuchung der University of Bristol ändert eine Kennzeichnung als KI-generiert nur wenig

Video-Experiment: Forscher testen Effekte von KI-generierten Inhalten (Foto: bristol.ac.uk)

Video-Experiment: Forscher testen Effekte von KI-generierten Inhalten (Foto: bristol.ac.uk)

Bristol (pte/28.01.2026/06:15)

Die Forderung, KI-generierte Bilder und Videos als solche zu kennzeichnen, damit die Betrachter sie nicht versehentlich als real ansehen, geht an den Tatsachen vorbei. Das sagen Forscher der University of Bristol (https://www.bristol.ac.uk/). Ob sie nun gekennzeichnet seien oder nicht: Die Betrachter würden das glauben, was sie sehen.

Transparenz unzureichend

"Die meisten öffentlichen und politischen Diskussionen über Deepfakes gehen davon aus, dass das Hauptproblem die Täuschung ist, dass also Menschen dazu verleitet werden, etwas zu glauben, was nicht wahr ist. Die vorherrschende Reaktion ist daher die Forderung nach Transparenz, in der Annahme, dass die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte es den Menschen ermöglicht, deren Inhalt zu ignorieren. Aus psychologischer Sicht ist diese Annahme jedoch nicht gut begründet", sagt ForscherSimon Clark (https://research-information.bris.ac.uk/en/persons/simon-clark/).

Einige frühere psychologische Studien deuten darauf hin, dass Menschen von Informationen beeinflusst werden, die ihnen präsentiert werden, selbst wenn sie wissen, dass diese falsch, unzuverlässig oder irrelevant sind. Clark und sein Kollege Stephan Lewandowsky (https://www.bristol.ac.uk/people/person/Stephan-Lewandowsky-ebfa6836-6895-4acf-b57b-b2acdf30ec99/) haben sich gefragt, ob dieses Muster auch für Deepfake-Videos gilt, die Menschen online ansehen.

Echte Videos gegen Depfakes

Um die Wahrnehmung von "gekennzeichneten" Deepfake-Videos durch Menschen zu bewerten, haben die Forscher drei Online-Experimente (https://www.nature.com/articles/s44271-025-00381-9) mit 175, 275 beziehungsweise 223 Teilnehmern durchgeführt. Die Probanden wurden gebeten, sich kurze Videos anzusehen, in denen eine Person zugab, ein Verbrechen oder eine moralische Verfehlung begangen zu haben.

"Einige der Videos waren echt, andere waren KI-generierte Deepfakes, die wir speziell für die Studie unter Verwendung derselben Skripte und Einstellungen erstellt hatten", erklärt Clark. Einige Teilnehmer erhielten einen Hinweis darauf, dass das jeweilige Video gefälscht war, andere nicht.

Nach dem Ansehen jedes Videos wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie das Video für gefälscht hielten und ob sie glaubten, dass die Person eines Verbrechens oder eines moralischen Vergehens schuldig war. Bei der Analyse der Antworten stellten die Forscher fest, dass die meisten Teilnehmer immer noch vom Inhalt der Videos beeinflusst waren, selbst wenn sie darauf hingewiesen wurden, dass es sich um eine Fälschung handelte, die mit KI erstellt worden war.

Interessanterweise räumten viele Teilnehmer ein, dass ein Video gefälscht war, beurteilten die Person im Video jedoch weiterhin als schuldig für das Verbrechen oder die Übertretung, die sie gestanden hatte. "Warnungen verringern zwar die Wirkung, beseitigen sie aber nicht, selbst bei Teilnehmern, die genau wissen, dass das Video ein Deepfake ist", sagt Clark abschließend.

 

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Google löscht auf Wunsch Bilder von Minderjährigen


Google löscht Bilder von Minderjährigen

Nutzer können bei Bedarf Antrag wegen Auffindbarkeit stellen - Doch sie verschwinden nicht völlig

Web: Bilder von Minderjährigen sind löschbar (Bild: Gerd Altmann/pixabay.com)

Web: Bilder von Minderjährigen sind löschbar (Bild: Gerd Altmann/pixabay.com)

Mountain View (pte/28.10.2021/11:30) Google löscht auf Wunsch bereits veröffentlichte Bilder von Minderjährigen. Jeder, der jünger ist als 18 Jahre, seine Eltern oder ein Erziehungsberechtigter kann das entsprechende Formular http://bit.ly/3jMaqDg ausfüllen, um das Bild in den Suchergebnissen zu melden. Angegeben werden können Bild-URLs, Suchabfragebegriffe, die zum Bild führen und Links für Suchseiten, die das Bild enthalten. Google prüft dann, ob der Antrag auf Löschung zu Recht besteht und den Antragsteller kontaktieren, wenn noch Informationsbedarf besteht.

Mehr Kontrolle für Junge

Mindestens einen Haken hat die Sache jedoch - Google macht selbst darauf aufmerksam: Das Entfernen eines Bildes aus den Google-Ergebnissen lässt es nicht vollständig aus dem Internet verschwinden. Doch Danny Sullivan, bei Google für das Projekt zuständig, findet das Angebot dennoch gut: "Wir glauben, dass diese Änderung dazu beitragen wird, jungen Menschen mehr Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck zu geben und wo ihre Bilder in der Suche zu finden sind."

Google macht jetzt wahr, was das Unternehmen bereits Anfang des Jahres angekündigt hat. Da hieß es, es werden Schritte unternehmen, um die Privatsphäre von Minderjährigen zu stärken und den Schutz ihres psychischen Wohlbefindens zu gewährleisten. Der Schritt erfolgt in einer Zeit, in der in den USA intensiv über die negativen Auswirkungen von Facebook auf die psychische Gesundheit von Teenagern und den mangelnden Schutz von Kindern diskutiert wird. Einige Senatoren haben bereits mit der Schaffung einer neuen Aufsichtsbehörde gedroht. Daraufhin bemühen sich Technologieunternehmen, sich ein besseres Image zu geben und von Facebook abzugrenzen.

TikTok, YouTube und Co

Die ebenfalls beliebten Dienste TikTok, YouTube und Snapchat wollen am kommenden Dienstag vor dem US-Kongress darlegen, wie sich ihre Praktiken von denen von Facebook unterscheiden. Unterdessen haben auch Facebook und dessen Tochter Instagram, ein werbefinanzierter Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos, ihre Praktiken geändert. So ist ein "Instagram für Kinder" geplant.

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"Ultrareiche könnten schon jetzt den Welthunger beseitigen"


"Ultrareiche könnten schon jetzt den Welthunger beseitigen"

Leiter des World Food Programme fordert stärkeren Beitrag von Elon Musk, Jeff Bezos und Co

WFP-Lebensmittellieferung in Aleppo, Syrien (Foto: wfp.org, Khudr Alissar)

WFP-Lebensmittellieferung in Aleppo, Syrien (Foto: wfp.org, Khudr Alissar)

Rom (pte/28.10.2021/06:15) Wenn es um die weltweite Versorgung der Menschen in Not mit Nahrungsmitteln geht, müssen die Ultrareichen einen stärkeren Beitrag leisten. Würden Milliardäre wie Elon Musk nur knapp zwei Prozent ihres Vermögens spenden, wäre das Problem des Hungers auf der Welt gelöst. Mit dieser Ansage sorgt derzeit David Beasley, Leiter des World Food Programme (WFP) http://wfp.org der Vereinten Nationen, für Aufsehen.

Hilfe für 42 Mio. Menschen

"Eine kleine Gruppe von ultrareichen Individuen könnte mit nur einem winzigen Teil ihres Nettovermögens helfen, das Problem des Welthungers endgültig zu beseitigen", zitiert "CNN" aus einem aktuellen Interview mit Beasley. Darin nennt dieser konkret die Namen der beiden derzeit reichsten Menschen der Welt, Elon Musk und Jeff Bezos. "Diese Milliardäre müssen jetzt einen Schritt nach vorne gehen", so die Forderung des Experten.

"Wir brauchen sechs Mrd. Dollar, um 42 Mio. Menschen zu helfen, die wortwörtlich sterben werden, wenn wir sie nicht erreichen. Das ist nicht kompliziert", betont Beasley. Tesla-Boss Musk verfüge zum Beispiel laut aktueller Bloomberg-Erhebung über ein Nettovermögen von 289 Mrd. Dollar (rund 249 Mrd. Euro). "Die benötigten sechs Mrd. wären also gerade einmal knapp zwei Prozent seines Vermögens", rechnet der WFP-Leiter vor.

US-Milliardäre verdoppeln Vermögen

Dass Beasley diese Forderung gerade jetzt stellt, kommt nicht von ungefähr. Einerseits belegen neue Zahlen, dass die Schere zwischen Arm und Reich seit dem Beginn der Corona-Pandemie weiter auseinandergedriftet ist. So hat sich etwa das Nettovermögen der Milliardäre in den USA in dieser Zeit beinahe auf 5,04 Bio. Dollar (rund 4,35 Bio. Euro) verdoppelt, wie das Institute for Policy Studies and Americans for Tax Fairness http://americansfortaxfairness.org feststellt.

Gleichzeitig braut sich aber andererseits gerade laut WFP für die Menschen in ärmeren Regionen ein "perfekter Sturm" zusammen, der von verschiedenen Krisen wie dem Klimawandel und COVID-19 befeuert wird. "Viele Länder werden an die Tür einer Hungersnot klopfen", ist Beasley überzeugt. Alleine in Afghanistan sei derzeit die Hälfte der Bevölkerung - also rund 22,8 Mio. Menschen - von einer akuten Nahrungsmittelknappheit bedroht. Darunter befinden sich etwa 3,2 Mio. Kinder.

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Grundeinkommen: Ärmere stecken mehr in Kinder


Grundeinkommen: Ärmere stecken mehr in Kinder

USA: Beispiel Alaska zeigt, dass viele Einkommensschwache das Geld verantwortungsvoll nutzen

Geld: Einkommensschwache prassen nicht (Foto: Sharon McCutcheon, unsplash.com)

Geld: Einkommensschwache prassen nicht (Foto: Sharon McCutcheon, unsplash.com)

Pullman (pte/02.11.2021/06:00) Eltern mit niedrigen bis mittleren Einkommen, die bedingungslose Geldzahlungen erhalten, investieren mehr in ihre Kinder. Das zeigt eine Studie der Washington State University (WSU) http://wsu.edu , die Zahlungen aus dem Alaska Permanent Fund betrachtet. Das widerspricht dem in den USA gängigen Argument, dass armen Eltern mit bedingungslosen Zahlungen oder gar einem Grundeinkommen nicht zu trauen ist. In Alaska sind es laut der Studie gerade jene mit höherem Einkommen, die das bedingungslos erhaltene Geld nicht unmittelbar in ihre Kinder stecken.

Eltern zeigen Verantwortung

In Alaska erhalten Einwohner jährlich eine (fast) bedingungslose Zahlung aus einem Fonds, in dem die Alaska Permanent Fund Corporation http://apfc.org Gewinne aus der Ölförderung verwaltet. In den von der Studie erfassten Jahren 1996 bis 2015 betrug diese durchschnittlich inflationsbereinigt 1.812 Dollar (Wert 2014). Das reicht nicht als ein existenzsicherndes Grundeinkommen im engeren Sinne, doch ist es das wichtigste Beispiel einer bedingungslosen Geldleistung in den USA. Die WSU-Soziologin Mariana Amorim hat nun mithilfe von Daten der staatlichen Consumer Expenditure Surveys analysiert, wie Eltern diese Zahlungen nutzen.

Das Ergebnis: Eltern mit geringem oder mittlerem Einkommen gaben nach Erhalt der Geldleistung mehr für Bildung, Bekleidung, Freizeit und Elektronik für ihre Kinder aus. "Diese Daten legen nahe, dass einkommensschwache Eltern verantwortungsvoll mit Geldleistungen umgehen, also brauchen wir nicht solche Angst haben, armen Menschen Geld zu geben, das ihren Familien helfen kann", meint Amorim. Zwar gaben einkommensschwache Eltern mehr für Notwendiges wie offene Rechnungen oder wichtige Reparaturen aus. "Aber sie schafften es immer noch, mit dem Rest in ihre Kinder zu investieren."

Scheinbar knausrige Wohlhabende

Der Analyse zufolge waren es ausgerechnet Alaskas Besserverdiener, die nach Erhalt der jährlichen Zahlung abgesehen von ein wenig Klamotten-Shopping nicht mehr für ihre Kinder ausgaben. Doch gibt es möglicherweise eine gute Erklärung für diese scheinbare Knausrigkeit. "Wir wissen, das besserverdienende Eltern von ihrem normalen Einkommen viel für ihre Kinder ausgeben", sagt Amorim. Es sei denkbar, dass sie daher die Zahlung aus dem Alaska Permanent Fund ansparen, etwa für die spätere College-Ausbildung der Kinder. Das sei aus den genutzten Daten nicht zu eruieren.

Die Soziologin betont zwar, dass die jährliche Einmalzahlung in Alaska nicht wirklich einem Grundeinkommen entspricht. Der relativ hohe Betrag könnte Investitionen in Elektronikgeräte begünstigen. Geringere monatliche Zahlungen würden womöglich eher in günstigere Dinge fließen, wie Bücher oder zusätzlichen Unterricht in Interessengebiete. Allerdings legen die Daten sehr wohl nahe, dass ärmere Eltern versuchen, ihren Kindern ein Aufholen zu ermöglichen.

(Ende)
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