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Autonome Autos verhindern nur wenige Crashs


Autonome Autos verhindern nur wenige Crashs

Mehr Sicherheit laut wissenschaftlicher Studie nur auf Kosten der Bequemlichkeit möglich

Selbstfahrer: Echte Sicherheit hätte ihren Preis (Foto: waymo.com)

Selbstfahrer: Echte Sicherheit hätte ihren Preis (Foto: waymo.com)

Arlington (pte/05.06.2020/13:30) Die überwältigende Mehrheit aller Verkehrsunfälle ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. Dennoch würden selbstfahrende Autos nur etwa ein Drittel dieser Unfälle verhindern - zumindest, wenn sie ähnlich wie Menschen fahren. Zu dem Schluss kommt eine Studie des Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) http://iihs.org . Mehr Sicherheit sei demnach wohl nur auf Kosten von Geschwindigkeit und Bequemlichkeit möglich - was allerdings ein Hindernis für die Akzeptanz darstellen könnte.

Sensorik allein reicht nicht

"Selbstfahrende Autos zu bauen, die so gut wie Menschen fahren, ist schon eine große Herausforderung", meint IIHS-Forscherin Alexandra Mueller, Erstautorin der Studie. Doch um das von Verfechtern wie der Alphabet-Tochter Waymo http://waymo.com vorgebrachte Versprechen einzulösen, die meisten Unfälle zu vermeiden, müssten sie noch besser fahren. Denn in den USA ist bei mehr als neun von zehn Unfällen ein Fahrfehler das letzte Glied in der Ereigniskette, das zu einem Unfall führt - doch autonome Fahrzeuge, die praktisch wie Menschen fahren, würden nur knapp mehr als ein Drittel eben dieser Unfälle tatsächlich vermeiden, so die Studie.

Die Technologie könne a priori nur Unfälle verhindern, die auf Fahrunfähigkeit durch Alkohol, Drogen, medizinische Probleme, Einschlafen am Steuer (zehn Prozent), Wahrnehmungsfehler aufgrund von Ablenkung, schlechter Witterung oder schlichtem Nichterkennen einer Gefahr (24 Prozent) zurückzuführen sind. Bei Fehleinschätzungen, etwa der Geschwindigkeit oder des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer, Fehlentscheidungen wie unpassend gewählter Geschwindigkeit oder Abstand sowie Fehlern in der Fahrzeugkontrolle, wie falschen Ausweichmanövern oder Überkompensation, könnten autonome Autos ebenfalls versagen.

Bequemlichkeit versus Sicherheit

Speziell Fehlentscheidungen, die für rund 40 Prozent der Unfälle verantwortlich sind, wären mit selbstfahrenden Autos laut IIHS kaum zu vermeiden, falls die Fahrzeuge im Fahrverhalten zu sehr den Präferenzen des Nutzers folgen. Damit die Technologie hier wirklich etwas bringt, müssten autonome Fahrzeuge im Zweifel stets Sicherheitsüberlegungen über die Präferenzen der Fahrer stellen. Generell wäre es der Studie zufolge wohl nötig, dass die Programmierung zugunsten der Sicherheit Einschnitte bei Geschwindigkeit und Bequemlichkeit vorsieht.

Wenngleich dies für die Verkehrssicherheit sinnvoll wäre, könnte es eine zusätzliche Hürde für die Akzeptanz selbstfahrender Autos darstellen. Dabei stoßen autonome Fahrzeuge in den USA einer aktuellen Umfrage zufolge ohnehin noch auf große Ablehnung. Fast die Hälfte der Amerikaner will demnach nie ein selbstfahrendes Taxi nutzen (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20200519034 ).

(Ende)
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Während der IONICA kostenlos unterwegs auf der Großglockner Hochalpenstraße

Während der IONICA kostenlos unterwegs auf der Großglockner Hochalpenstraße

Vorausgesetzt, man ist mit einem E-Fahrzeug unterwegs

Großglockner Hochalpenstraße (© Grossglockner Hochalpenstraßen AG)

Großglockner Hochalpenstraße (© Grossglockner Hochalpenstraßen AG)

[ Fotos ]

Zell am See-Kaprun (pts/23.05.2019/10:30) In Kooperation mit ihrem Partner der Großglockner Hochalpenstraßen AG bietet die IONICA während der gesamten Event- und Forumswoche im Juni eine echte Besonderheit: Teilnehmer am 2nd World Mobility Forum und Besucher der IONICA Expo | Show | Action fahren vom 17. bis 19. Juni und vom 21. bis 23. Juni gratis auf der Großglockner Hochalpenstraße - vorausgesetzt, sie sind mit einem E-Fahrzeug unterwegs.

Besonderheit während der IONICA 2019

Nicht nur, dass sich die Zahl der E-Auto- und Motorradfahrer entlang der Großglockner Hochalpenstraße während der letzten Jahre vervielfacht hat, besonders während der IONICA 2019 können wir mit diesem Angebot ein echtes Zuckerl bieten. "Die Großglockner Hochalpenstraße war vor einem Dreivierteljahrhundert Gradmesser für die Leistungsfähigkeit von Verbrennungsmotoren und ist bis heute ultimative Forschungs- und Teststrecke für eine Vielzahl an Fahrzeugmarken in Europa. Heute ist die Großglockner Hochalpenstraße auch der Gradmesser für die Leistungsfähigkeit der E-Mobilität - das ist erfreulich, denn schließlich wollen wir, positioniert inmitten des Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas, der sensiblen Umweltsituation Rechnung tragen und uns so verantwortungsvoll wie möglich verhalten. Unser Partner die IONICA ist Dreh- und Angelpunkt einer zukunftsfähigen Mobilität und so freuen wir uns sehr über dieses Angebot für IONICA-Besucher", sagt Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG.

Lade-Infrastruktur vor herrlicher Kulisse

Die Auffahrt und sogar ein ausgiebiger Tag im Hochgebirge vor Großglockner und Co. stellt für E-Fahrzeuge keinerlei Probleme dar. Insgesamt gibt es entlang der Großglockner Hochalpenstraße fünf Ladestationen an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und zehn weitere, teils solarbetrieben, am Hochtor, am Haus Alpine Naturschau und am jeweiligen Beginn der Straße in Heiligenblut, Bruck und Fusch an der Glocknerstraße. Adapter für E-Motorräder und grün ausgewiesene Parkplätze ergänzen das Angebot für E-Mobilität am Großglockner.

IONICA besuchen, Voucher ausfüllen, losfahren

Besucher der IONICA Expo | Show- | Action und Teilnehmer am 2nd World Mobility Forum können zwischen 17. und 19. Juni und vom 21. bis 23. Juni 2019 jederzeit zu einer Fahrt entlang der Großglockner Hochalpenstraße starten. Die Veranstalter vor Ort stellen ganz einfach Voucher zur Verfügung, welche ausgefüllt an der Mautstelle vorgezeigt werden müssen - dann öffnet sich der Schranken für alle E-Fahrer und Voucher-Besitzer zum Nulltarif. IONICA-Besucher haben es gut und können ihre Zeit in der herrlichen Natur der Region Zell am See-Kaprun voll und ganz genießen und zwar geräuschlos und klimaschonend, so wie es sein soll!

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Dieselskandal: Bosch muss 90 Mio. Euro zahlen

Dieselskandal: Bosch muss 90 Mio. Euro zahlen

Staatsanwaltschaft Stuttgart sieht "Verletzung der Aufsichtspflicht im Unternehmen"

Bosch-Gebäude: Konzern muss 90 Mio. Euro Strafe zahlen (Foto: bosch.de)

Bosch-Gebäude: Konzern muss 90 Mio. Euro Strafe zahlen (Foto: bosch.de)

Stuttgart (pte/23.05.2019/13:30) Wegen einer "fahrlässigen Verletzung der Aufsichtspflicht im Unternehmen" hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart http://staatsanwaltschaft-stuttgart.de dem Automobilzulieferer eine Geldbuße in Höhe von 90 Mio. Euro aufgebrummt. Der Konzern hat indes auf die Einlegung eines Rechtsmittels verzichtet und akzeptiert die Strafe. Das Verfahren ist damit abgeschlossen und rechtskräftig. Experten hatten im Zuge des VW-Dieselskandals mit einem deutlich höheren Betrag gerechnet.

17 Mio. Geräte ab 2018 ausgeliefert

Der konkrete Vorwurf: Bosch habe ab 2008 rund 17 Mio. Motorsteuer- und Dosiersteuergeräte an verschiedene in- und ausländische Hersteller ausgeliefert, deren zugehörige Software teilweise unzulässige Strategien enthielt. Die belieferten Automobilhersteller verbauten die Steuergeräte in ihren Fahrzeugen, erwirkten behördliche Genehmigungen für diese und brachten sie schließlich auf den Markt. Die unzulässigen Software-Strategien führten jedoch dazu, dass die damit ausgestatteten Fahrzeuge mehr Stickoxide ausstießen, als dies nach den regulatorischen Anforderungen zulässig war.

"Für Fahrzeugmodelle mehrerer Hersteller liegen insoweit - teilweise nicht bestandskräftige - Bescheide des Kraftfahrtbundesamtes vor", so die Staatsanwaltschaft. Und weiter: "Danach ist davon auszugehen, dass die Initiative für Integration und Ausgestaltung der unzulässigen Strategien jeweils von Mitarbeitern der Automobilhersteller ausging. Die Frage einer strafbaren Beteiligung von Mitarbeitern der Robert Bosch GmbH an diesen etwaigen Taten von Mitarbeitern der Automobilhersteller ist nach wie vor Gegenstand von Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Stuttgart, auf die der Bußgeldbescheid keine Auswirkungen hat."

Ahndungs- und einem Abschöpfungsteil

Laut der Justiz setzt sich die Geldbuße aus einem Ahndungs- sowie einem Abschöpfungsteil zusammen. Im Rahmen der Ahndung der Ordnungswidrigkeit ist auf einen Betrag von zwei Mio. Euro erkannt worden. Mit den übrigen 88 Mio. Euro werden die wirtschaftlichen Vorteile des Konzerns aus dem pflichtwidrigen Verhalten abgeschöpft. "Die Höhe des Abschöpfungsteils der Geldbuße richtet sich zunächst nach den Gewinnen aus der Veräußerung der betroffenen Steuerungsgeräte, die durch die zulieferspezifische Ertragssituation geprägt sind."

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