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Cybereason deckt auf: Hacker hacken Hacker


Cybereason deckt auf: Hacker hacken Hacker

Remote-Access-Trojaner "njRat" in Cybercrime-Werkzeugen weitverbreitet

Dunkle Schatten: Hacker werden selbst zu Opfern (Foto: geralt, pixabay.com)

Dunkle Schatten: Hacker werden selbst zu Opfern (Foto: geralt, pixabay.com)

Boston (pte/10.03.2020/10:30) Experten des Cybersecurity-Spezialisten Cybereason http://cybereason.com sind auf eine Malware-Kampagne gestoßen, mit der Hacker es auf andere Hacker abgesehen haben. Sie verstecken dazu einen Trojaner in gängigen Cybercrime-Tools, die sie dann weiterverbreiten. Damit erlangen die Hintermänner vollen Zugriff auf die Computer ihrer Hacker-Opfer - und stellen auch gleich eine zusätzliche Bedrohung für deren Opfer dar.

Verseuchte Werkzeuge

Bei dem "njRat" genannten Schädling handelt es sich um einen sogenannten Remote-Access-Trojaner, der den Angreifern vollen Fernzugriff auf einen infizierten Computer gibt - an sich noch nichts Ungewöhnliches. "Die Malware verbreitet sich, indem sie diverse Hacker-Tools und andere Installer zu Trojanern macht", schreibt jedoch Cybersicherheits-Forscher Amit Serper im Unternehmensblog. Das Ziel der laut Cybereason-Analyse bereits seit mehreren Jahren laufenden Kampagne sind also andere Hacker.

Um den Trojaner zu verbreiten, posten die Macher der verseuchten Tools diese einfach in einschlägigen Foren und Webseiten. Wenn andere Hacker diese herunterladen und installieren, laden die Installer die eigentliche Payload von WordPress-Webseiten nach. Dabei scheint es sich um eigentlich legitime Seiten zu handeln, die schlecht gesichert waren und als Malware-Hosts misbraucht werden. Ist der Schädling auf dem Rechner eines Hackers fertig installiert, haben die Hintermänner der Kampagne vollen Zugriff auf diesen Computer. Sie können dann beispielsweise Daten klauen oder den Rechner für DDoS-Attacken misbrauchen.

Betroffene doppelt Opfer

Schlecht ist das auch für die Opfer kompromittierter Hacker. "Wenn Hacker Ihr Unternehmen angreifen und die trojanisierten Tools nutzen, bedeutet das, dass wer immer die Hacker hackt, auch auf Ihre Assets Zugriff haben wird", so Serper gegenüber "TechCrunch". Wer die Akteure hinter der Kampagne sind, ist bislang unklar. Sie scheinen aber sehr aktiv und erstellen offenbar täglich, möglichweise automatisiert, neue Iterationen ihrer Hacking-Tools. Außerdem dürften Hacker nur eine von vielen Zielgruppen der Gruppe sein. Diese verbreitet nämlich auch infizierte Installer für andere Software wie diverse Windows-Tools und -Apps.

(Ende)
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Windows beliebtes Ziel für schädliche Werbung


Windows beliebtes Ziel für schädliche Werbung

Microsoft hat mit seinem Betriebssystem den größten Marktanteil - Malvertising weitverbreitet

Cyber-Kimineller: Malvertising zielt meist auf Windows (Foto: pixabay.de, B_A)

Cyber-Kimineller: Malvertising zielt meist auf Windows (Foto: pixabay.de, B_A)

Franklin/Jena (pte/03.12.2019/06:15) Nutzer des Microsoft-Betriebssystems Windows sind am anfälligsten für Malvertising, also für scheinbar harmlose Internet-Werbung, die tatsächlich schädliche Programme verbreitet. Das liegt vor allem am gewaltigen Marktanteil, den Microsoft genießt. In den vergangenen 30 Jahren haben die meisten Angriffe mit Schadsoftware Windows-Geräte betroffen, ergibt eine Statistik der Cybersecurity-Firma Devcon http://devcondetect.com .

Auch Google Chrome OS betroffen

"Malvertising ist ein Problem für alle Plattformen, auf denen Werbung angezeigt werden kann. Angreifer nutzen teils legitime Werbenetzwerke, um Malware zu verbreiten, die User schon mit dem Aufrufen der Anzeige downloaden. Sie machen auch unseriöse Angebote, um damit die Daten von Nutzern zu sammeln. Cyber-Kriminelle wollen dabei wenig Aufwand und viel Ertrag. Deswegen zielen sie immer auf die größten Plattformen ab, also bei Computern auf Windows. Im mobilen Bereich ist vor allem Android das Ziel", erläutert Thomas Uhlemann, Security-Spezialist bei ESET http://eset.com , gegenüber pressetext.

Devcon hat mit seinen firmeneigenen Tools Angriffe mit Malvertising unteruscht und festgestellt, dass zwischen Juli und November 2019 etwa 61 Prozent davon Windows-Geräte als Ziel hatten. Das am zweithäufigsten betroffene Betriebssystem war Google Chrome OS (22 Prozent), dahinter liegen macOS (10,5 Prozent), iOS (3,2 Prozent) und Android (2,1 Prozent). Am seltensten war Linux das Ziel von Malvertising (0,3 Prozent).

"Lukrativste Plattform für Kriminelle"

"Macs haben einen Marktanteil von sechs Prozent, während Windows einen Anteil von 36 Prozent hat. Deswegen ist Windows die lukrativste Plattform für Cyber-Kriminelle", heißt es in dem Devcon-Bericht. Es gebe momentan wenig Anreiz für die Täter, andere Plattformen anzugreifen, der Fokus bleibe auf der stärksten Plattform, Windows.

(Ende)
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Keine Datenschutz-Suchmaschine wurde so oft ausgezeichnet wie Startpage.com


Keine Datenschutz-Suchmaschine wurde so oft ausgezeichnet wie Startpage.com

Ehrungen von NGOs, IT-Magazinen und Verbraucherorganisationen

Verbrauchertests, Preise, Auszeichnungen: Die europäische Datenschutz-Suchmaschine Startpage.com konnte in den letzten beiden Jahren alle namhaften Ehrungen von NGOs, IT-Magazinen und Verbraucherorganisationen für sich entscheiden.

Startpage.com räumt Preise ab

[ Foto ]

Zeist/Wien/Berlin (pts/29.05.2019/12:00) Verbrauchertests, Preise, Auszeichnungen: Die europäische Datenschutz-Suchmaschine Startpage.com https://startpage.com konnte in den letzten beiden Jahren alle namhaften Ehrungen von NGOs, IT-Magazinen und Verbraucherorganisationen für sich entscheiden.

Als im September 2018 das Magazin Chip einen großen Suchmaschinen-Test startete, begann der Siegeszug der europäischen Datenschutz-Suchmaschine Startpage.com, die diesen Test souverän gewann. Die Kombination aus exzellenten Suchergebnissen und wasserdichtem Datenschutz überzeugte die Jury und bescherte Startpage.com den ersten einer Reihe von Siegen.

Schon bald darauf wurde Startpage.com mit dem Privacy Award NL ausgezeichnet und auch Heise und Stiftung Warentest stellten der Nummer 1 unter den Datenschutz-Suchmaschinen Bestnoten aus. Startpage.com verwies sowohl den Mitbewerb in Sachen Datenschutz als auch die US-Marktführer auf die hinteren Ränge. Der aktuellste Test kommt von Restore Privacy, das Startpage.com den Titel "Beste Datenschutz-Suchmaschine 2019" verliehen hat.

Der bekannte Wiener Datenschützer Max Schrems sieht sich durch diese Erfolge bestätigt: "Datenschutz und Usability müssen kein Widerspruch sein. Die aktuellen Tests und Awards beweisen auch, dass das Thema Datenschutz endlich in der Gesellschaft angekommen ist und ernst genommen wird. Ich persönlich freue mich, dass Anbieter ausgezeichnet werden, die sich für mehr Online-Privatsphäre der User einsetzen."

Startpage.com ist Nr. 1 und wird von namhaften NGOs empfohlen

Aber was hebt Startpage.com vom Mitbewerb ab? Worin unterscheidet sich dieser Anbieter von den vielen anderen, die sich in letzter Zeit ebenfalls den Datenschutz auf die Fahnen heften?

Ein wesentlicher Grund ist, dass Startpage.com schon auf Online-Privatsphäre gesetzt hat, als es noch nicht als modern galt und Datenschützer eher mitleidig belächelt und in die Kategorie "Verschwörungstheoretiker" eingereiht wurden. Startpage.com war die erste Datenschutz-Suchmaschine der Welt.

Dazu kommen natürlich der Standort in den Niederlanden/Europa, die unabhängige Finanzierung und nicht zuletzt die Tatsache, dass das Team rund um Geschäftsführer Robert Beens ständig an neuen Features arbeitet, die noch mehr Komfort bei noch besserem Datenschutz versprechen.
So wurde im November des letzten Jahres die Anonyme Ansicht gelauncht, eine Proxy-Funktion, mit der User die Suchergebnisse völlig anonym besuchen können. Ihre persönlichen Daten werden damit nicht an die Website-Betreiber weitergeleitet sondern bleiben dort, wo sie hingehören: Bei den Menschen, zu denen sie gehören.

Startpage.com ist mehr als eine Datenschutz-Suchmaschine

Im deutschsprachigen Raum hat sich Startpage.com zu einer gefragten Plattform bei Datenschutz-Themen entwickelt. Die Team-Mitglieder sind gern gesehene Gäste bei Podiumsdiskussionen, Konferenzen und anderen Datenschutz-Veranstaltungen und bietet jederzeit eine unabhängige fachliche Expertise zu Privatsphäre-Themen.

Wie auch die befreundeten NGOs widmet sich die europäische Datenschutz-Suchmaschine natürlich auch der Öffentlichkeitsarbeit. Es ist besonders wichtig, die Menschen für Privatsphäre zu sensibilisieren, die Wichtigkeit des Datenschutzes herauszustreichen - und natürlich, wie eng Privatsphäre mit dem hohen Gut Meinungsfreiheit verbunden ist.

Über Startpage.com
Startpage.com ist die weltweit erste und vertrauenswürdigste Datenschutz-Suchmaschine. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Europa, zeichnet sich durch eine anonyme Suche im Internet aus und verspricht, keine persönlichen Daten oder Userprofile zu speichern.

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"Ghostwriter": KI entlarvt Plagiate

"Ghostwriter": KI entlarvt Schummler

System ermittelt mit 90 Prozent Sicherheit, ob Arbeiten selbst geschrieben sind

Hausarbeit: Fremdschreiben wird enttarnt (Foto: nastya_gepp, pixabay.com)

Hausarbeit: Fremdschreiben wird enttarnt (Foto: nastya_gepp, pixabay.com)

Kopenhagen (pte/03.06.2019/06:05) Immer mehr Studenten und Schüler lassen wichtige Arbeiten von anderen schreiben. In Zukunft könnte eine KI von Forschern der Universität Kopenhagen https://ku.dk/english dem einen Riegel vorschieben. Denn das - nach den Auftragsschreibern - "Ghostwriter" genannte System erkennt mit 90-prozentiger Genauigkeit, ob eine Arbeit auch wirklich vom angeblichen Verfasser stammt. Die Technologie könnte zudem helfen, Fälschungen von Dokumenten zu erkennen oder Twitter-Bots zu entlarven.

Maschinenlernen gegen Ghostwriter

Aus Schulen rund um die Welt ist bekannt: Steigender Leistungsdruck führt zu mehr Schummeln. In Dänemark kommt daher die Plattform "Lectio" des Unternehmens MaCom http://macom.dk zum Einsatz. Diese sucht in wichtigen schriftlichen Arbeiten nach offensichtlichen Plagiaten in Form von direkt aus früheren Arbeiten kopierten Textstellen. "Das Problem ist, wenn jemand bezahlt wurde, um eine Arbeit zu schreiben, wird Lectio das nicht erkennen", meint der Informatik-Doktorand Stephan Lorenzen. Er hat an der neuen KI mitgearbeitet, die verspricht, von Ghostwritern verfasste Arbeiten auch wirklich als solche zu erkennen.

Um das zu ermöglichen, sucht das System stilistische Abweichungen zwischen der aktuellen Arbeit und früheren Arbeiten eines Schülers. "Neben anderen Variablen betrachtet das Programm Wortlänge, Satzstruktur und wie Wörter genutzt werden", erklärt Lorenzen. Das umfasst auch, ob und wie Abkürzungen genutzt werden. Die Basis für die KI bilden dabei Maschinenlernen und neuronale Netze. Als Trainingsdatensatz hat MaCom 130.000 Arbeiten von 10.000 Schülern verfügbar gemacht. Das vorerst als Forschungsprojekt gedachte "Ghostwriter" erkennt nun zu fast 90 Prozent genau, ob eine Arbeit vom angeblichen Urheber oder eben einem Ghostwriter stammt.

Potenzial nicht nur an Schulen

Lorenzen hält für durchaus realistisch, dass das System in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich an Schulen zum Einsatz kommt. Immerhin müssten diese technologisch am Puls der Zeit bleiben, wenn es um die Prüfung der Echtheit von Arbeiten geht. "Bevor es dazu kommt, bedarf es aber einer ethischen Diskussion, wie die Technologie genutzt werden sollte", betont der Informatiker. Er warnt speziell davor, Resultate des Programms als alleiniges Entscheidungskriterium zu nutzen.

Die dem System zugrunde liegende Technologie könnte auch für andere Anwendungen interessant sein. So könnte sie Polizeibehörden helfen, Dokumente auf Echtheit zu prüfen. Experten betrachten dazu schließlich qualitative Parallelen und Unterschiede zwischen Schriftstücken. "Wir könnten große Mengen Daten in kurzer Zeit ansehen und Muster finden", meint Lorenzen. Bereits praktisch erprobt haben die Forscher wiederum, dass ihre KI bei Tweets feststellen kann, ob diese wirklich von einem User, von einem bezahlten Schreiber oder einem Bot stammen.

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Alexa und Co verstärken Geschlechtervorurteile

Alexa und Co verstärken Geschlechtervorurteile

Aktueller Bericht der UNESCO fordert die Verwendung eines "neutralen Maschinengeschlechts"

Alexa vermittelt oft falsches Frauenbild (Foto: unsplash.com/Loewe Technologies)

Alexa vermittelt oft falsches Frauenbild (Foto: unsplash.com/Loewe Technologies)

Paris (pte/23.05.2019/06:05) Moderne Sprachassistenten wie Amazons Alexa, Apples Siri oder Microsofts Cortana reflektieren, verstärken und verbreiten stereotype Geschlechterbilder von Frauen. Diese werden durch entsprechende Technologien, die Usern mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) den Alltag erleichtern sollen, oft auch herabgewürdigt und zu braven, willfährigen Gehilfinnen degradiert. Zu dem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der UNESCO http://en.unesco.org , der die Hersteller unter anderem dazu auffordert, ihre Systeme nicht standardmäßig mit weiblichen Stimmen auszustatten, sondern stattdessen ein "neutrales Maschinengeschlecht" zu verwenden.

Weibliches Erscheinungsbild

"Schon im nächsten Jahr wird es soweit sein. Dann werden vermutlich bereits mehr Menschen Gespräche mit ihren digitalen Sprachassistenten führen als mit ihren Ehepartnern", heißt es von der UNESCO. Gegenwärtig sei die große Mehrheit dieser Assistenten von Werksseite her auf ein weibliches Erscheinungsbild getrimmt - sowohl in Bezug auf ihre Namen als auch ihre Stimmen und Persönlichkeiten. Mit dem Bericht, der in Kooperation mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung http://bmz.de und der EQUALS Skills Coalition http://equals.org erarbeitet wurde, wolle man einen "kritischen Blick" auf diese Praktiken werfen.

"Die Welt muss viel stärker darauf achten, wie, wann und ob KI-Technologien stereotype Vorstellungen von Geschlechterrollen einsetzen und verbreiten", betont Saniye Gülser Corat, Leiterin des Bereichs Gender Equality bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Oft sei es nämlich so, dass durch den Einsatz solcher Geräte ein völlig falsches Bild entsteht, das zeigt, wie Frauen sich ausdrücken oder auf Bitten reagieren sollen. "Eine synthetische weibliche Persönlichkeit muss Kommandos einer höheren, zumeist männlichen Autorität ausführen", so Corat.

Zu wenig Frauen als Entwickler

Dass Alexa und Co großteils weiblich sind, sei allerdings auch ein Ausdruck für die zumeist sehr einseitige Zusammensetzung der KI-Entwickler-Teams, die für derartige Systeme verantwortlich sind. "Diese Teams müssen in Bezug auf ihre geschlechtliche Zusammensetzung stärker ausbalanciert sein", fordert die UNESCO. Im Moment würden Frauen nur zwölf Prozent der KI-Entwickler stellen, bei den Software-Entwicklern seien es sogar nur sechs Prozent. "Dieses Problem lässt sich nur durch besser ausgewogene digitale Bildungs- und Trainingsprogramme lösen", ist die Organisation überzeugt.

UNESCO-Bericht "I'd blush if I could: closing gender divides in digital skills through education" online verfügbar unter: http://bit.ly/2WlFOhh

(Ende)
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